Neue Platten

Ring Ensemble - Ring Ensemble

Genre: Jazz
Label: Enja (Edel Kultur)
CD, VÖ: - 18.02.2011

Musik zwischen zwei Polen. Das Ring Ensemble aus Dresden nähert sich seiner Musik sowohl vom klassischen Barock als auch vom Jazz her an. Was sich dabei in der Mitte trifft, ist eine Mixtur, die sich aus den Komponenten NuJazz, PopJazz und ClubJazz zusammensetzt. Und das kam so: Jazzhead Simon Slowik, der Kopf des Projekts (Keyboards, Electronics), agiert schon seit geraumer Zeit mit seinen Kollegen Felix-Otto Jacobi (Bass) und Damian Kappenstein (Schlagzeug) als Ring Trio. Slowiks Schester Ulrike ist eingefleischte Barockmusikerin. Aus dem Wunsch, die Musik von Bruder und Schwester in einem Projekt zu bündeln, entstand das Ring Ensemble. Es fusionierten also drei Jazzer mit vier Barock-Musikern (hier kamen noch Raquel Massadas (Viola), Diethard Krause (Violoncello) und Andreas Arend (Laute, Theorbo) hinzu. Auf diese Weise katalysierte man geschickt unterschiedliche musikalische Neigungen und Präferenzen. Ein Ergebnis, das sich sehen und hören lassen kann. Das Debut des Ring Ensembles kombiniert Jazz mit Weltmusik und Barock mit elektronischer Club-Kultur. Das kann dann einerseits wie ein komplettes Sinfonie­orchester klingen, andererseits aber auch wie eine Band aus dem aktuellen NuJazz-Bereich. Kammermusik meets Elektroniks. Ein erstaunlich schlüssiges Ringen um Wohlklang, gepaart mit innovativem Musikausdruck.

www.ringensemble.de
www.ringtrio.de