Neue Platten

Transnational Dubstep - (V. A.)

Genre: Elektro/World
Label: Six Degrees/Exil (Indigo)
CD, VÖ: - 25.02.2011

Wer Dubstep sagt, meint Düsterbeats aus den Tiefen der britischen Clubszene. Ent­standen aus Garage, Jungle und Elektro geht es hier um das Verkuppeln von Per­kussionsorgien, untergründigen Basslinien, technoider Elektro-Fummelei und Ethnobeats aus allen Teilen unseres Globus. Eine deftige Zusammenfassung dieser globalen Kellertanzmusik aus dem Bereich „Generation Bass” ist das Album „Transnational Dubstep” aus der Six-Dregrees-Schmiede in San Francisco. Vom britischen DJ und Kenner der Szene (sein aka ist UMB) werden hier 15 Tracks aufgefahren, die hart am Puls der Zeit angesiedelt und nichts für schwache Nerven sind. Zudem braucht man, um das vorliegende Angebot standesgemäß auszukosten, ein robustes Soundequipment sowie eine verwindungssteife Wohnung oder besser noch einen schwingungsfreien Keller. Und auch das Cover mit dem von der kalifornischen Künstlerin Amy Sarkisian entwickelten Perlenschädel gibt unmissverständliche Hinweise auf die Stoßrichtung dieser Compilation. Aus allen Ecken dieses Planeten hat sich DJ UMB bedient: Indisches vom russischen Künstler „Mars”, arabische Bassloops vom Neuseeländer Alexis K, Cumbia-Dub von „Innamorati” aus Bristol, Balkanswing vom französischen Team Sabat’ Machines, tieftönige Chinabastelstunde vom Polen „Shem” oder Kung-Fu-Kracher vom Australier „Dysphemic”. Man kann also sicher sein, dass es sich hier um einen glaubwürdigen gloablen Querschnitt durch die Dubstep Szene handelt, die in alle möglichen und unmöglichen Ecken bzw. Spalten der gedubbten Sounds hineinleuchtet. Bill Laswell hat diese Scheibe sicher schon in sein Privatarchiv aufgenommen.

www.sixdegreesrecords.com
www.exil.de
www.generationbass.com