Neue Platten

Ebo Taylor - Appia Kwa Bridge

Genre: Afrobeat/Highlife
Label: Strut (Alive)
CD, VÖ: - 20.04.2012

Ebo Taylor gehört zur afrikanischen Highlife-Kultur wie der Sand zur Sahara. Und Highlife ist - wie der Name schon impliziert - urbane Gutelaunemusik, die von Ghana aus in den 50ern des letzten Jahrhunderts ihren Siegeszug durch das afrikanische Musikgeschehen antrat und zusammen mit dem Afrobeat aus Nigeria bis heute zu den beliebtesten Tanzsportarten des Kontinents zählt. Ebo Taylor ist kein Jüngling mehr. Er hat die 70 schon locker hinter sich gelassen, aber dennoch hat ihn das Spannungsfeld des Highlife nie ganz losgelassen. Mehr noch: bereits 2010 kam er aus der Altersdeckung und nahm das Album „Love and Death” auf, eine jazzige Werk­schau in Sachen schwarzer Tanzmusik. „Appia Kwa Bridge” (benannt nach einem beliebten Treffpunkt in Taylors Heimatort an der ehemaligen Goldküste, heute Ghana) tendiert mehr zum rhythmischen Groove, hat viele Afrobeat-Elemente und wurde in Berlin zusammen mit der dort ansässigen Afrobeat Academy eingespielt. Als Gäste mit dabei: Drummer Tony Allen, Gitarrist Oghene Kologbo (Fela Kutis Africa 70), Conga-Spieler Addo Nettey und Keyboarder Kwame Yeboah. „Appia Kwa Bridge” punktet vor allem mit seinem blechgestützten Sound, den treibenden Beats der Rhythmusabteilung, den Gitarrensoli von Ebo sowie mit seiner unverwechselbaren rauchigen Stimme, die vor Energie nur so sprüht. Ein Album der afrikanischen Roots-Klasse - zeitlos, rockend und packend.

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