Neue Platten

Yvonne Mwale - Ninkale - Let Me Be

Genre: Soul
Label: Art of June (Soulfood)
CD; VÖ: - 08.05.2015

Yvonne Mwale stammt ursprünglich aus Zambia, hat sich aber in der Rhein-Main-Metropole Frankfurt niedergelassen. Wo die Liebe hinfällt … Die Location Frankfurt ist natürlich für eine Soul- und Pop-Karriere eine denkbar günstige strategische Lage, denn hier kommen passende Logistik und ein interessantes kulturelles Umfeld zusammen. Im Art of June-Studio hat Yvonne Mwale ihre 14 selbst komponierten Songs aufgenommen und mit Muskern eingespielt, die ihre Erfahrungen in unterscheidlichen Bereichen der deutschen Soul- Und Funkszene gesammelt haben. Wir haben es also mit einer sogenannten Crossovermusik zu tun, die Pop, Weltmusik und Singer/Songwriter-Soul miteinander verbindet. Gesungen wird sowohl in englisch als auch in der Bantu-Sprache ihrer alten Heimat. Fussballerisch betrachtet spielt das Album „Nikale – Let Me Be” allerdings nur in der zweiten Bundesliga vorne mit. Für die Top-Liga reicht es leider nicht so ganz, denn viele der Songs sind nach bereits sattsam bekannten Mustern gestrickt, die man von vielen anderen Soul-Acts her kennt. Wir wagen sogar zu behaupten, dass es nach der Hälfte der Setliste vielleicht sogar etwas langweilig wird, denn egal ob afrikanisch, amerikanisch oder mitteleuropäisch intoniert, die Songs plätschern mehr vor sich hin als dass sie einen aus den Schuhen heben, auch wenn hier von anderen Stellen Vergleiche zu Erykah Badu oder Lauryn Hill gezogen werden. Vielleicht liegt es aber auch generell am Genre an sich, dass sich schon seit geraumer Zeit im Mainstreambereich am wohlsten fühlt.

www.yvonnemwale.com