Neue Platten

Hugo Race Fatalists - 24 Hours To Nowhere

Genre: Indie Rock Blues
Label: Glitterhouse (Indigo)
CD; VÖ: - 27.05.2016

Er war 1983/84 einer der Gitarristen von Nick Caves Band „The Bad Seeds“, schwenkte dann aber zügig auf eigene Pfade um. Er befasste sich mit Dub, Ambient, Blues-, Punk, Psychedelia, Roots Rock sowie Aborigine-Musik und arbeitete seit 2007 mit dem „Walkabouts“-Chef Chris Eckman zusammen, unter anderem in dem Projekt „Dirtmusic”. Inzwischen aber besinnt sich der Mann aus Melbourne wieder ganz auf seine eigene Interessenslage und produziert Songs zwischen Folk, Rock und Singer/Songwriter. Aufgenommen hat er die Songs in Italien mit den Musikern der „Sacri Cuori”, auch „The Fatalists” genannt. Ergänzt werden einige Stücke durch Violine und Cello.
„24 Hours To Nowhere” ist ein sehr persönliches Album, fast schon etwas philosophisch. Race behandelt erinnerte Themen, die ihm schon länger auf der Seele lagen und dadurch immer auch ein wenig altersmelancholisch klingen. Seine sonore und sinistre Stimme tut ein übriges. Trotzdem strahlen die Songs sehr viel Energie aus und erinnern in ihrer retro-nostalgischen Art an das Genre „Americana”. Race verwendet neben der Steel Gitarre auch Hammond Orgel und Piano. Alles in allem eine sehr verwunschene Musik, schön, schmerzhaft, geheimnisvoll und - besonders wichtig - zeitlos. Mit anderen Worten: großartig.

www.hugoracemusic.com

In Verbindung mit Dirtmusic:
BKO
Troubles
Lion City