Neue Platten

Forsonics - Forsonics

Genre: Jazz
Label: Jazzsick Records (in-akustik)
CD; VÖ: - 23.09.2016

Früher hieß die Band mal „Jazzlokal“, ein zugegebenermaßen ziemlich altbackener Name. Nachdem dann aber Trompeter Chris Fischer zum Trio aus Bert Fastenrath (g), Carsten Stüwe (keys) und Andy Gillmann (dr) stieß, nannte man sich „Forsonics“, was zumindest ein wenig fortschrittlicher klingt. Die Wiege der Band steht in Wuppertal.
Forsonics eilt der Ruf voraus, die Lyriker unter den deutschen Jazzern zu sein. Eine sicher nicht ganz falsche Kategorisierung, findet man im Repertoire des Quartetts doch kaum irgendwelche explosiven Aussetzer, man gibt sich eher klanglich nachvollziehbar, vermeidet Ausflüge ins Abstrakte. Die meisten Akzente in Sachen Leichtigkeit setzt Fischer mit seiner Trompete oder auch mal mit dem Flügelhorn. Die swingenden und uptempo-Passagen dagegen werden in der Regel vom Organisten angestoßen, der an Hammond oder Piano seine perfekte Arbeit verrichtet. Die Gitarre weiß sowohl akustisch als auch elektrisch zu überzeugen. Es ist eine Musik ohne Eile, bei der man hervorragend entspannen kann. Das Set auf dieser CD mutet international an und lässt auf eine lässige Weltoffenheit schließen. Den Abschluss bildet die einzige Coverversion dieses Albums: Mit „Drive my car“ von Lennon/McCartney beweisen die vier, dass ihnen auch cooler Slow-Funk liegt.

www.forsonics.com