Neue Platten

Nouvelle Vague - I Could Be Happy

Genre: Indie Pop
Label: Kwaidan Records (Alive)
CD; VÖ: - 04.11.2016

Nein, man hat nichts verpasst. Das letzte offizielle Album von Nouvelle Vague kam wirklich 2010 heraus, hieß „Couleurs Sur Paris” und war natürlich weich wie Watte, wie man das von Marc Collin und Olivier Libaux so gewohnt ist. Nun endlich neuer Stoff, allerdings mit leicht veränderten Vorzeichen, denn nur sechs von 10 Titeln sind von alt auf neu getrimmt, die restlichen 4 Stücke sind, man glaubt es kaum, Neukompositionen. Das französische Duo hat auch wieder eine neue Muse, diesmal heißt sie Liset Alea, stammt ursprünglich aus Kuba und hat, wie sich das in diesem Kontext gehört, eine Stimme aus Samt und Seide. Das Album ist benannt nach dem 4. Track, eine Neufassung des 1982 erschienenen Originals von Altered Images. Ebenfalls mit dabei „All Cats Are Grey” (von the Cure - 1981) und Athol Brose (von den Cocteau Twins, veröffentlicht 1988). Weiterhin Recyceltes von Richard Hell, The Ramones und Brian Eno. Die vier Kreativitätsneulinge sind in den Sprachen englisch, französisch und spanisch angelegt, wobei die Stimmung auf „Algo Familiar” stark an die unvergessene Lhasa da Sela erinnert.
Nouvelle Vague haben mit „I Could Be Happy” wieder ein herrlich entspanntes Album abgeliefert. Insofern entspricht der verwendete Konjunktiv keineswegs der Realität. Wir jedenfalls SIND happy, bei so viel schicker Sentimentalität, die einem da ins Gehör geträufelt wird.

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