Neue Platten

U-Cef - Halalwood

Genre: Arab-Dancefloor
Label:Crammed Discs (Indigo)
CD, VÖ: - 21.11.2008

Und wieder ein Moslem, der Musik für die Weltgemeinde macht. U-Cef aus dem marokkanischen Rabat zählt zu den Begründern der arabisch-nordafrikanischen Digital-Dancefloor-Bewegung und darf sich auch schon mal gerne über die USA und deren Cowboy & Hollywood-Geeiere lustig machen. Aber nicht nur deswegen hat er diese CD „Halalwood” genannt. Laut Wikipedia bezeichnet „halal“ im Islam alle Dinge und Taten, die nach islamischem Recht erlaubt oder zulässig sind. Und weil der gute U-Cef das heimische Rabat schon länger gegen Orte wie Paris, New York oder London eingetauscht hat, ist seine cosmopolitische Ader auch auf „Halalwood” unverkennbar. Sein Fusiongedanke schleicht sich durch alle Kompositionen, er vereint im Studio klingende Namen wie Steve Hillage, Natacha Atlas, Damon Albarn von Blur, Rachid Taha, UK Apache oder Amina Annabi. So sind die 10 neuen Tracks 10 maßgeschneiderte Kracher für eine Global Dancehall. Er vermischt unter anderem den Spirit von Jimi Hendrix mit Marokkanischen Gnawa-Beats, lässt nordafrikanische Gesänge auf brasilianische Capoeira prallen, stellt HipHop made in Casablanca zur Disposition oder er presst die arabische Nationalhymne „Ya Rayah” in der Version von Rachid Taha durch die Remix-Mühle. U-Cef versteht es mit Leichtigkeit, arabisch-marokkanische Tradition mit neuzeitlicher Klub- und Tanzmusik zu verblenden. Und er macht dies so geschickt, dass sich keine Fraktion dabei verprellt fühlt. It’s music in halal style.

www.crammed.be